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Lebensmaxime von Utta Danella (aus dem Nachlass)

 

Grundsätzlich genügen mir als Richtlinien für mein Leben die zehn Gebote. Besseres ist den Menschen, seit jeder Zeit, als sie verkündet wurden, nicht vorgeschlagen worden. Es bleibt jedem Einzelnen überlassen, das hinzuzufügen, was ihm wert und wichtig erscheint, was ihn Herkommen und Erziehung, aber auch Erfahrung und Erkenntnis gelehrt haben. Auch Selbsterkenntnis gehört dazu, damit er sich darüber klar wird, wer er ist und wie er leben will und muss. Je früher man sich darüber klar wird, desto besser. 

Einer der wichtigsten Bestandteile meines Daseins besteht darin, als Individualist leben zu können, in Freiheit und Unabhängigkeit also, wozu allerdings  soviel Disziplin gehört, beides nicht zu missbrauchen. Und unbedingt gehört dazu Verantwortungsbewusstsein, gegenüber seinen Mitmenschen, gegenüber Tieren und Natur, denn speziell die beiden letztgenannten bringen uns die Schöpfung, bringen uns Gott so nahe, dass wir in ihnen auch ihm begegnen werden. Denn nur mit seiner Hilfe sind wir fähig, das Böse in uns, das ist vor allem Neid und Hass, zu besiegen und zu Liebe, Mitgefühl und Erbarmen fähig zu sein.